Auszug aus den „Moon Mails“ vom 12.01.1640

Die Jagd ist eröffnet.

Am heutigen Tag hob der oberste Kardinal Neufeld das vor 3 Jahren in Kraft getretene Verbot von Monsterjägergilden auf und beendete damit die Verfolgung ihrer Mitglieder. „Wir müssen akzeptieren, dass die Menschen für ihr Wohl selbst kämpfen und sich diesen Wesen entgegenstellen wollen. Wir dachten, dass wir die Menschen von Ashwood beschützen müssen, doch wir vergasen, wie stark all die Männer und Frauen sind. Sowohl in ihrer Kraft, als auch in ihrem Glauben und so hoffe ich, dass wir uns in Zukunft gemeinsam gegen diese dunkle Bedrohung stellen können, als ein Ashwood. So sollen die Gilden und die Kirche Hand in Hand miteinander arbeiten und sich ergänzen. Möge der Erbauer uns auf diesem Weg in die Zukunft schützen.“ So sprach Kardinal Neufeld am gestrigen Tag zu allen Anwesenden im Kathedrale-Bezirk. Zu den Fragen, warum es überhaupt zu diesem Verbot kam und warum die ehemaligen Mitglieder der Gilden vor einigen Monaten noch als Ketzer betitelt und mit fanatischem Ehrgeiz gejagt wurden, wollte sich der Kardinal nicht äußern. „Es wurden Fehler gemacht, auf beiden Seiten, aber wir sind nur Menschen und nur der Erbauer ist frei von Fehlern. Nun lasst uns die Ereignisse von damals vergessen und in eine friedliche Zukunft blicken.“, entgegnete der Kardinal nur beschwichtigend. Somit bleiben immer noch ungelöste Fragen: Was passierte mit den gefangengenommenen Gildenmitgliedern? Was haben diese verbrochen? Wieso der plötzliche Sinneswandel? Fragen auf welche wohl niemals Antworten folgen werden.